Dr. John
 
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DAS MUSIKALISCHE ERBE DES AMERIKANISCHEN SÜDENS
 

Sein musikalisches Schaffen umfasst Rock ’n’ Roll, Blues und Jazz. Rebennack alias Dr. John ist stark von der Folklore seiner Heimatstadt New Orleans beeinflusst. Rebennack wurde einer der ersten weißen Musiker, der regelmäßig bei R&B-Sessions in New Orleans spielte und als fester Studiomusiker bei den legendären Ace Records arbeitete. Bis 1962 war er in New Orleans, dann in Los Angeles in verschiedenen Bands aktiv und an vielen Produktionen anderer Musiker wie Frank Zappa, den Rolling Stones, Phil Spector, Sam Cooke, Aretha Franklin, Canned Heat (Living the Blues) oder Sonny and Cher beteiligt.

Seinen ersten grossen Erfolg hatte Dr. John 1968 mit Gris-Gris, einer recht unheimlich klingenden Mischung aus Voodoo-Zaubersprüchen, Rhythm and Blues und kreolischer Soul-Musik. Seither veröffentlichte er in unregelmäßigen Abständen weitere Alben, die er fast ausschließlich selbst komponierte. Daneben arbeitete er mit zahlreichen Bluesmusikern wie Charles Brown, The Simpsons, Willy DeVille, aber auch mit Jazzmusikern (Maria Muldaur, Lillian Boutté, Bennie Wallace oder Chris Barber) sowie mit Rockmusikern wie Mick Jagger und Eric Clapton zusammen. Mit dem 1995 erschienenen Album Afterglow wurde seine Liebe zum Jazz deutlich; Jazz-Standards aus den 1930er- und 1940er-Jahren prägen das Album. 2007 wurde Dr. John in die Blues Hall of Fame aufgenommen und 2011 in die Rock and Roll Hall of Fame,

im selben Jahr erhielt er den Blues Music Award als bester Klavierspieler. Das legendäre Debütalbum Gris Gris (1968) wurde in die Wire-Liste The Wire’s „100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)“ aufgenommen. Es belegt zudem Platz 143 in der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten des Rolling Stones und wurde von Pitchfork Media auf Platz 162 der 200 besten Alben der 1960er gewählt. Sein Album Locked Down wurde 2013 mit dem Grammy Award for Best Blues Album ausgezeichnet.

 
 
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